Studiengang 7
Department für Gesundheitsstudien

Angewandte Ernährungsmedizin

 

Die Zunahme ernährungsbedingter Krankheiten stellt Medizinerinnen und Mediziner sowie Diätologinnen und Diätologen vor neue interdisziplinäre Herausforderungen. Wir stellen daher das komplexe Gebiet der Ernährungsmedizin sowie strategische Querschnittskompetenzen wie Qualitätsmanagement, Forschung und Public Health in den Mittelpunkt unserer Ausbildung. Der Master-Lehrgang wird in Kooperation mit der Medizinischen Universität Graz durchgeführt.

Das erwartet Sie im Studium:

Projekt- und Qualitätsmanagement

Gerade in leitenden Positionen, in denen einzelne Teilnehmerinnen und Teilnehmer schon während des Studiums tätig sind oder eine solche Position in Zukunft anstreben, sind Managementaufgaben ein wichtiger Teil der Führungsarbeit. Expertinnen und Experten auf diesem Gebiet vermitteln Ihnen daher die Grundlagen des Projekt- und Qualitätsmanagements.

Wissenschaftliches Arbeiten

Sie erwerben mit Fokus auf die am Ende der Weiterbildung zu verfassende Master-Arbeit wissenschaftliche Methoden und Arbeitsansätze. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Planung und Durchführung von klinischen Studien.

Public Health

Ziel ist, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein breites Verständnis für Ernährung zu vermitteln. Zu diesem Zweck werden neben den ökologischen Auswirkungen unseres Ernährungsverhaltens auch Gesundheitsprobleme auf globaler, europäischer und regionaler Grundlage diskutiert.

Kulturelle Aspekte der Ernährung

In diesem Modul werden kulturelle Determinanten der Lebensmittelproduktion und der Ernährung, interkulturelle Vergleiche von Esskulturen, genderspezifisches Ernährungsverhalten sowie gesellschaftliche Aspekte der Ernährung behandelt.

Angewandte Ernährungsmedizin

Der Fokus liegt auf der Analyse neuester Erkenntnisse und ihrer Praxisrelevanz in den folgenden Bereichen: Nahrungsaufnahme und Resorption, Essstörungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und -allergien, Gastroenterologie, Nährstoffbedarf, Überfluss und Risiko, Nephrologie, Geriatrie, Onkologie, Chirurgie, Malnutrition und klinischer Ernährung.

Spezielle Lebensmittelkunde

Die Schwerpunkte der Lehrveranstaltung liegen in der Lebensmittelsensorik, Lebensmitteltechnologie und Lebensmittelchemie. Anhand von Übungen und Beispielen wird hier der Praxisbezug unterstrichen.

Studiengang 8

Wussten Sie, …

… dass der Lehrgang in Form von acht Modulen in vier Semestern aufgebaut ist?

Module sind etwa Angewandte Ernährungsmedizin, wissenschaftliches Arbeiten sowie psychologische und kulturelle Ansätze und Interventionen.

Studiengang 9

Wussten Sie, …

… dass im Fokus der Ausbildung die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Diätologinnen und Diätologen sowie Ärztinnen und Ärzten steht?

Ein wesentliches Ziel dabei ist es, die jeweiligen Kompetenzen wechselseitig zu nutzen und ausgehend von den unterschiedlichen, praktischen Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Perspektivenverschränkung zwischen Wissenschaft und Praxis zu erreichen.

Studiengang 11

Wussten Sie, …

… dass der Lehrgang gemeinsam von der Medizinischen Universität Graz und der FH JOANNEUM durchgeführt wird?

Dieses Kooperationsprogramm im Bereich der Ernährungsmedizin ist in Österreich einzigartig und ermöglicht die optimale Nutzung der fachlichen Stärken und Vorzüge beider Partnerinstitutionen, wodurch eine neue Qualität auf höchstem Niveau entsteht.

Studiengang 12

Wussten Sie, …

… dass die Zulassungskriterien für den Lehrgang nur Personen erfüllen, die dazu berechtigt sind, Ernährungstherapien durchzuführen?

Das sind laut dem MTD Gesetz Ärztinnen und Ärzte sowie und Diätologinnen und Diätologen.

Studiengang 14

Wussten Sie, …

… dass im Mittelpunkt des didaktischen Konzeptes „Problem Based Learning“ steht?

Sie hinterfragen Situationen aus der Praxis und kreieren unter Hinzuziehung von wissenschaftlicher Fachliteratur im Sinne von „Evidence Based Medicine“ neue, ganzheitliche Lösungsansätze.

Studiengang 15

Wussten Sie, …

… dass Absolventinnen und Absolventen dazu befähigt sind, wissenschaftlich und interdisziplinär zu arbeiten und soziale Verantwortung zu übernehmen?

Mit bevölkerungsbezogenen Interventionen fördern sie eine gute Gesundheit durch Ernährung und tragen dazu bei, ernährungsbedingte Erkrankungen einzudämmen bzw. professionell zu therapieren. Dies trägt zur konsequenten Weiterentwicklung unseres Gesundheitssystems bei.