{"id":10000581,"date":"2017-04-12T11:40:19","date_gmt":"2017-04-12T09:40:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/diaetologie\/bachelor\/?page_id=581"},"modified":"2017-04-12T13:55:47","modified_gmt":"2017-04-12T11:55:47","slug":"elisabeth-unger","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/diaetologie\/bachelor\/im-studium\/auslandssemester\/elisabeth-unger\/","title":{"rendered":"Elisabeth Unger"},"content":{"rendered":"<div id=\"\" class=\"wp-block-text-content margin-bottom-normal\">\n    <div class=\"container-lg\">\n        <div class=\"row\">\n            <div class=\"col\">\n                <p><strong>&Uuml;ber Nacht nach Z&uuml;rich<\/strong>  <\/p>\n<p>Nach wochenlangen Vorbereitungen bez&uuml;glich Versicherung, Arbeitsvertrag und anderen organisatorischen Dingen, ging es nun endlich los. Am Abend des 29. Juni 2015 bezog ich meine Schlafkabine des Nachtreisezugs von Graz nach Z&uuml;rich und landete so mal &uuml;ber Nacht in einer der &ndash; wie ich finde &ndash; lebenswertesten St&auml;dte Europas.<\/p>\n<p>Wenn auch noch ein wenig mitgenommen und m&uuml;de von der langen Zugfahrt fesselte mich Z&uuml;rich gleich von Beginn an. Allein schon der wundersch&ouml;ne, riesige Hauptbahnhof mit der damit verbundenen Bahnhofstra&szlig;e zauberte mir ein vorfreudiges L&auml;cheln ins Gesicht. Dieses konnte ich erst recht nicht mehr verbergen, als ich bemerkte mit welcher liebenswerten, zufriedenen und wohlwollenden Art mir die Menschen auf der Stra&szlig;e begegneten.<\/p>\n<p>Diese Freundlichkeit und positive Lebenseinstellung vernahm ich auch bei meiner Arbeit im Stadtspital Triemli. Meine beiden Praktikumsanleiterinnen des Ern&auml;hrungsberatungsteams waren immer sehr bem&uuml;ht um mich. Dahingehend bekam ich in den ersten Tagen die kostbare Gelegenheit, das gesamte Krankenhaus mit seiner Infrastruktur kennenzulernen. Das kam mir bei meiner darauffolgenden Arbeit bei der Ern&auml;hrungsberatung nat&uuml;rlich sehr zugute.<\/p>\n<p>Dar&uuml;ber hinaus durfte ich neben der Teilnahme an der allgemeinen MitarbeiterInnenschulung, auch jeweils einen Tag lang in der K&uuml;che und im Etagenservice arbeiten. Besonders die Aufgabengebiete des Etagenservice waren etwas v&ouml;llig Neues f&uuml;r mich. Zu Anfang dachte ich, dass es sich hierbei um die pflegerischen Arbeiten auf der Station handelt &ndash; ich sollte mich irren. Der Etagenservice k&uuml;mmert sich vor allem um Dinge wie Essensausgabe, Men&uuml;auswahl der Patientinnen und Patienten, Getr&auml;nkeversorgung wie Tees, Kaffee und Wasser, teilt individuell Trinknahrungen aus, f&uuml;hrt Essprotokolle und pflegt sogar die Blumen in den Zimmern der Patientinnen und Patienten. Das gibt vor allem dem Pflegepersonal mehr Raum und Zeit f&uuml;r die station&auml;re pflegerische und medizinische Versorgung und sorgt bei den Patientinnen und Patienten f&uuml;r mehr Wohlbefinden im Krankenhaus.<\/p>\n<p>&Uuml;ber am meisten Neues durfte ich auch bei meiner Arbeit im Ern&auml;hrungsteam staunen. Die Bezeichnung &bdquo;Interdisziplin&auml;res Team&ldquo; bekam f&uuml;r mich hier eine v&ouml;llig neue Bedeutung. Langfristige Diabetesberatungen, bei denen die oder der Erkrankte parallellaufend von &Auml;rztin oder Arzt, Diabetes- und Ern&auml;hrungsberatung betreut wird und der Fortschritt der Patientin oder des Patienten immerzu im Team evaluiert wird, um beispielsweise neue Therapieziele setzen zu k&ouml;nnen, waren in der Theorie f&uuml;r mich zwar nichts Neues, jedoch hier in der Praxis etwas ganz anderes. Wenn es die Situation ergab oder erforderte, fanden die Ern&auml;hrungsberatungen sogar zusammen mit einer &Auml;rztin oder einem Arzt oder der Diabetesberatung statt, um einen idealen Therapiefortschritt f&uuml;r die Patientin oder den Patienten gew&auml;hrleisten zu k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Auch im Ern&auml;hrungsteam selbst hatten Evaluierung und Adaptierung hohe Priorit&auml;t. So werden einmal im Jahr pers&ouml;nliche individuelle sowie gemeinsame Ziele gesetzt, welche man versucht innerhalb eines Jahres zu erreichen. In meinem Fall hie&szlig; das Team-Ziel gerade &bdquo;Sensibilisierung der Malnutrition im Stadtspital-Triemli&ldquo;, welches die Di&auml;tologinnen und Di&auml;tologen durch verschiedenen Vortr&auml;ge und neuen Leitf&auml;den im Krankenhaus auch nach Plan verfolgten.<br>\nAuch allgemein war das Arbeiten sehr strukturiert und mit fachlichem evidenzbasierten Wissen gest&uuml;tzt. Viele neue Systeme und Arbeitsweisen kamen auf mich zu, welche f&uuml;r mich besonders am Anfang sehr schwierig zu durchblicken waren und ich dadurch auch eine ganze Weile brauchte, bis ich mich eingearbeitet hatte. Am Ende meines Praktikums kann ich jedoch mit Sicherheit behaupten, dass es genau diese Dinge sind, wovon ich am meisten gelernt und mitgenommen habe: Teamwork, Evaluierungen, Zieldefinierungen, Patientinnen- und Patientenbesprechungen im Team oder mit meinen Praktikumsanleiterinnen, n&uuml;tzliche Recherchearbeiten, wertvolles Feedback und Tipps bez&uuml;glich Beratungstechniken und noch ganz viel mehr, sind unersetzliche neue Eindr&uuml;cke und Kenntnisse, welche ich mir in Z&uuml;rich aneignen durfte und hoffentlich auch bei meiner zuk&uuml;nftigen Arbeit als Di&auml;tologin einbringen kann.<\/p>\n\n            <\/div>\n        <\/div>\n            <\/div>\n<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein Praktikum beim Stadtspital Triemli in Z\u00fcrich.<\/p>\n","protected":false},"author":103,"featured_media":10000605,"parent":10000273,"menu_order":37,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"template-absolvent.blade.php","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"acf":[],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/diaetologie\/bachelor\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/10000581"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/diaetologie\/bachelor\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/diaetologie\/bachelor\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/diaetologie\/bachelor\/wp-json\/wp\/v2\/users\/103"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/diaetologie\/bachelor\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10000581"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/diaetologie\/bachelor\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/10000581\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/diaetologie\/bachelor\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/10000273"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/diaetologie\/bachelor\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10000605"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/diaetologie\/bachelor\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10000581"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}