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Man behandelt in der Gesundheitsinformatik alle digitalen Anwendungen, die im Gesundheitsbereich eingesetzt bzw. noch neu entwickelt werden. Das englische und international gebräuchliche Wort dafür ist „eHealth“. Die Künstliche Intelligenz ist auch bei eHealth ein bedeutendes Thema.
Der Gesundheitsbereich ist sehr vielfältig und umfasst Spitäler, Ambulanzen, Ordinationen, Gruppenpraxen, Primärversorgungseinheiten, Apotheken sowie Krankenversicherungen und Behörden.
Dazu kommen die ärztlichen und nichtärztlichen Gesundheitsberufe wie: Gesundheits- und Krankenpflege, Physiotherapie, Ergotherapie, Radiologietechnologie, Biomedizinische Analytik, Logopädie, Hebammenwesen bis hin zur Sozialen Arbeit.
Auch Internetplattformen, die sich mit Gesundheitsbedürfnissen von Betroffenen z.B. bei chronischen oder psychischen Erkrankungen beschäftigen, sowie Elektronische Gesundheitsakten (ELGA) gehören zu eHealth.
Die meisten eHealth-Anwendungen werden in spezialisierten Softwareunternehmen entwickelt, müssen dann aber in den verschiedenen Gesundheitseinrichtungen auch betrieben werden. Innovative Ansätze werden in Forschungseinrichtungen oder teilweise selbst am eHealth Institut in Forschungsprojekten entwickelt.
eHealth-Absolvent:innen können in all diesen Bereich arbeiten, je nachdem ob man sich eher der Entwicklung oder dem Betrieb bzw. Management zuwenden möchte. Die Berufsbilder sind sehr vielfältig und täglich kommen neue dazu.
Das eHealth Institut hat zu allen Einrichtungen des Gesundheitswesens, den einschlägigen Firmen der Softwarebranche sowie den Forschungseinrichtungen wie Joanneum Research, AIT und den Medizinischen Kliniken beste Kontakte.
Wir bieten Ihnen ein Top-Studium, in dem Sie Fächer wie Angewandte Informatik, Gesundheitswissenschaften und Medizintechnik, KI und Biostatistik, Management und Recht und vieles mehr lernen. Außerdem erwerben Sie soziale Kompetenzen und erweitern Ihre Englischkenntnisse.
Wir vermitteln Ihnen grundlegende Kenntnisse der angewandten Informatik wie Softwareentwicklung (Java, Python), Netzwerktechnologie, Datenbanken und Datensicherheit. Besonderen Wert legen wir auf Usability und User Experience. Das Gesundheitswesen steht dabei immer im Fokus. Sie lernen daher auch verschiedene Krankenhaus-, Labor- oder Radiologie-Informationssysteme kennen. Außerdem beschäftigen Sie sich mit Methoden der medizinischen Dokumentation und medizinischen Standards (Hl7, IHE, ICD, LOINC, DICOM, …) sowie elektronischen Gesundheitsakten (ELGA).
Sie machen sich mit den medizinischen Grundbegriffen wie Anatomie oder Pathologie und den Aufgaben und Pflichten der verschiedenen Gesundheitsberufe vertraut. Sie lernen medizinische und pflegerische Versorgungsprozesse kennen, verstehen bildgebende Verfahren (Röntgen, CT, MR, Ultraschall) und Biosignale (EKG, EEG usw.). Außerdem bekommen Sie tiefere Einblicke in das österreichische Gesundheitssystem und internationale Gesundheitssysteme.
Sie erwerben Grundkenntnisse in den Bereichen Gesundheitsökonomie und -Gesundheitsbetriebslehre sowie Gesundheitsrecht. Prozess-, Projektmanagement sowie Risiko-und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen runden diesen Schwerpunkt ab.
Ab dem vierten Semester bieten wir unseren Studierenden zwei Vertiefungsrichtungen an:
Sie widmen sich der Entwicklung und dem Betrieb großer, komplexer Gesundheits-Informationssysteme. Dazu gehören KIS; RIS, LIS, PACS etc.
Sie legen den Fokus auf die Programmierung für mobile Endgeräte, sogenannte digitale persönliche Assistenzsysteme. Dazu gehören beispielsweise Smartwatches, die in Verbindung mit Smartphones Vitalparameter und Biosignale austauschen sowie auswerten können.
In beiden Vertiefungsrichtungen gibt es einen Mix aus Theoriefächern und Projektarbeit zu praxisorientierten Themen, die in Zusammenarbeit mit externen Partnern konzipiert werden.