Forschung

Industrial Design: Master-Arbeiten 2016

Product & Transportation Design

 
Absolventinnen und Absolventen des Master-Studiums „Industrial Design” entwickelten innovative Lösungen für eine autonome und sichere Mobilität von Morgen.

Die ausgesuchten Master-Arbeiten aus dem Studienjahr 2016 zeigen deutlich, wie sehr Design unser tägliches Leben und den Arbeitsalltag verändert. Absolventinnen und Absolventen des Master-Studiums „Industrial Design” entwickelten innovative Lösungen für eine autonome und sichere Mobilität von Morgen: auf dem Land, zu Wasser und in der Luft. Produkte für die Überwachung von Risikosäuglingen, den Transport von Spenderorganen bis hin zu Arbeitshilfen im Bereich der Landwirtschaft unterstreichen die Studienschwerpunkte Product & Transportation Design.

Die Master-Arbeiten wurden von Studierenden des Master-Studiums "Industrial Design" in Kooperation mit Partnern wie Audi Design, GETEMED Medizin- und Informationstechnik AG, BMW Group Interieur Design, XAL und SMAL GmbH umgesetzt.

Norte von Alexander Knorr

Norte ist ein doppelsitziges Segelflugzeug mit einem integrierten elektrischen Selbststarter. Ein Sharing System bietet wirtschaftliche Vorteile sowohl für freie Pilotinnen und Piloten ohne Vereinsmitgliedschaft als auch für Vereine. Das Sicherheitskonzept beinhaltet mehrere aktive und passive Sicherheitssysteme, die der Pilotin beziehungsweise dem Piloten optimalen Schutz bieten.

Getemed VIA von Christina Wolf

Ein neues System für die Überwachung von Neugeborenen unterstützt Eltern von Risikosäuglingen. Die kabellose Sensoreinheit ist an einem aus 100 Prozent Baumwolle bestehenden Gurtband befestigt. Mit Bluetooth-Technologie werden die Überwachungsdaten zum Monitor weitergeleitet. Mit dem intelligenten User Interface soll das Sicherheitsgefühl der Eltern gestärkt werden.

Master-Arbeit in Kooperation mit GETEMED Medizin- und Informationstechnik AG.

BMW Dynamic Change von Isabella Zidek

Der autonome BMW von morgen lässt die Nutzerin beziehungsweise den Nutzer die Umwelt mit neuer Dynamik erleben. Die Erlebniswelten innerhalb des Interieurs bieten für jede Situation und Gemütslage die richtige Sitzposition. Der Fahrgast kann sich zurückziehen und die Aussicht genießen oder die Dynamik und Geschwindigkeit bei der Fahrt in der ersten Reihe intensiv erleben.

Master-Arbeit in Kooperation mit BMW Group Interieur Design.

UMBRA von Florian Blamberger

Umbra ist eine portable Leuchte, die sich an den Bedürfnissen der Konsumentinnen und Konsumenten ausrichtet. Die Leuchte ist ein innovatives Produkt für eine urbane Zielgruppe. Die Entwicklung der dazugehörigen Produktfamilie ermöglicht dem Unternehmen XAL einen Einstieg in den Consumer Bereich.

Master-Arbeit in Kooperation mit XAL.

NEXT_GEN AUDI von Stefan Märzendorfer

Im Jahr 2050 positioniert sich Audi nicht nur als reiner Automobilhersteller, sondern gestaltet als Mobilitätsanbieter gesamte Infrastruktursysteme in Städten. Der autonome A1 Einsitzer-Shuttle bildet die Speerspitze des urbanen Mobilitätsservice. Die Marke bietet den Kundinnen und Kunden dabei nicht nur ein Fahrzeug, sondern stellt ihnen mit der künstlichen Intelligenz PIA auch einen alltäglichen Begleiter zur Verfügung.

Master-Arbeit in Kooperation mit Audi Design.

KISKA VISION FUTURE SAILING von S. Bildstein

Dieses innovative Katamaran-Konzept kombiniert die Eigenschaften eines exklusiven Daysailers mit der Dynamik eines Racing-Katamarans. Während das Exterieur progressiv und für hohe Geschwindigkeiten gestaltet ist, eröffnet sich auf der Deckplattform und in den Rumpfkojen ein luxuriöser Lebensraum.

EGRA 2034 von Helmut Konrad

Egra ist ein elektrischer, vollautonomer Geräteträger, der Landwirte im Obst- und Weinbau sowie im Bergland unterstützt. Die Basis bildet eine Trägerplattform, die mit unterschiedlichen Modulen für Pflanzenschutz, Düngen und Ernte ausgerüstet werden kann. Eine Drohne unterstützt beim Aufspüren von Pflanzenkrankheiten.

FRADDY von Tillmann Schmitz

Das VW-Konzept Fraddy ist ein Stadtlieferwagen der Zukunft. Dieses Konzept basiert auf der Idee, dass ein Trägerfahrzeug Transportboxen in die Stadt liefert, zum Beispiel in Fußgängerzonen. Dabei fahren die Boxen vollkommen selbstständig und der sie begleitende Lieferant übernimmt das Verteilen der Waren und die Kommunikation mit der Kundin beziehungsweise dem Kunden.

SANCTUM von Joscha Herold

Sanctum ist ein Transportsystem für Spenderherzen. Durch die Simulation des Blutkreislaufes wird das Organ nach der Explantation wieder aktiviert und während des Transportes am Leben gehalten. So verlängert sich der mögliche Transportzeitraum und die Qualität des Organs bleibt länger erhalten. Dadurch kann die Zahl potenzieller Spender gesteigert werden.

Master-Arbeit in Kooperation mit SMAL GmbH.

Design Mail 2017 100