Labor

Sportwissenschaftliches Labor

 

Das Sportwissenschaftliche Labor, kurz: SpoWiLab, forscht auf dem Gebiet der angewandten Trainingswissenschaften. Dabei stehen die Optimierung von Trainingsprozessen und die Entwicklung von Sport- und Trainingstherapie- sowie Bewegungskonzepten im Mittelpunkt. Die Diagnosemöglichkeiten des Labors reichen von Ausdauer-, Kraft-, Schnelligkeits- und Koordinationsdiagnostik bis hin zu biomechanischen Untersuchungen.

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Foto: FH JOANNEUM / Werner Krug

Das Sportwissenschaftliche Labor sieht sich als wissenschaftlicher Berater und Kompetenzzentrum auf dem Gebiet der Trainingswissenschaften. Die Forschungs- und Beratungstätigkeiten werden in enger Zusammenarbeit mit unseren Auftraggebern umgesetzt. Zu diesen zählen Vereine, Institutionen und Wirtschaftsbetriebe aus den Bereichen Sport, Gesundheit und Tourismus.

Die Kompetenzfelder und Dienstleistungen

Im SpoWiLab wird Forschung auf internationalem Niveau betrieben und deren Erkenntnisse in qualitativ hochwertige Anwendungen transferiert.

Angeboten werden Forschung und Dienstleistung in drei Kompetenzfeldern:

  • Diagnostik und Trainingssteuerung im Leistungssport
  • Erstellung von Therapiekonzepten in der Sport- und Trainingstherapie
  • ganzheitliche Trainingsberatung im Gesundheitssport.

Zurückgegriffen wird dabei auf modernste Laborausstattung, deren Konfiguration neben dem Laboreinsatz auch eine komplexe Analysetätigkeit unter Feldbedingungen erlaubt.

Die Erkenntnisse der Forschungstätigkeit führen zur Entwicklung neuer Methoden der sportwissenschaftlichen Diagnostik, zum Beispiel für Gesundheitsversicherungen, Fitness-Studios und (Sport-)MedizinerInnen. So wird etwa in Kooperation mit der Pulmologischen Tagesklinik des LKH Graz-West ein neues Atemmuskeltraining für Patientinnen und Patienten mit Ventilationsstörungen entwickelt. Gesundheitstouristische Betriebe wie Thermen oder Wellnesshotels profitieren von innovativen Sporttherapiekonzepten für Kur- und Thermengäste, die sowohl präventiv als auch therapeutisch die Gesundheit fördern.

Gezielt auf die individuellen Erfordernisse abgestimmte Trainingsprogramme beugen Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen vor, stärken den aktiven und passiven Bewegungsapparat und wirken sich zudem positiv auf die Psyche aus.

Was versteht man unter Trainingswissenschaft?

Die Trainingswissenschaft ist eine Teildisziplin der Sportwissenschaft und berücksichtigt zahlreiche wissenschaftliche Fachrichtungen wie Physiologie, Physik oder Psychologie. Mit ihrer Hilfe soll der Trainingsprozess optimiert und sowohl die physische als auch die psychische Leistungsfähigkeit gesteigert werden. Die sportwissenschaftliche Analyse und Diagnostik stellt hierfür die erforderliche Basis dar.

Das Team

Umsetzung fundierter Forschungsarbeit in qualitativ hochwertigen Anwendungen

Qualität bedeutet für uns:
  • maßgeschneiderte innovative Lösungen, bestmöglich angepasst an die Bedürfnisse und Aufgabenstellungen von Auftraggebern und Partnern
  • strenge Qualitäts- und Hygienestandards, unter anderem Zertifikat nach ‚Good Hygiene Practise‘
  • regelmäßige Weiterbildung der Mitarbeiternnen und Mitarbeiter
  • Kooperationen mit nationalen und internationalen Institutionen sowie Expertinnen und Experten aus Gesundheit und Sport
  • zertifizierte sportwissenschaftliche Untersuchungsstelle des Landes Steiermark

Zahlreiche internationale Fachvorträge und Publikationen unterstreichen die qualitativ hochwertige Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sportwissenschaftlichen Labors der FH JOANNEUM.

Foto: FH JOANNEUM / Werner Krug

Auf unsere Kernkompetenz in angewandter Trainingswissenschaft vertrauen unter anderem:

  • SK Sturm Graz, AKA (HIB) Graz-Liebenau
  • Steirische Tormannakademie Goriupp
  • Österreichische Nationalmannschaft im militärischen Fünfkampf
  • Steirische Landesregierung
  • Tourismusverband Region Bad Gleichenberg
  • Sozialversicherungsanstalt der Bauern
  • Zahlreiche weitere Vereine, Institutionen und Wirtschaft sbetriebe aus den Bereichen Sport, Gesundheit und Tourismus