Presseartikel

Zehn Jahre Gesundheitsstudien an der FH JOANNEUM: ein Blick zurück, ein Blick nach vorne.

 

Seit 2006 haben sich rund 19.000 Interessierte für die Gesundheitsstudien an der FH JOANNEUM beworben, 2.300 von ihnen haben das Studium begonnen. „Diese Zahlen belegen, dass die Gesundheitsstudien ein elementarerer Bestandteil der FH JOANNEUM sind. Die Akademisierung der MTD- und der Hebammenausbildung war ein Erfolg – das zeigen die vergangenen zehn Jahre“, freut sich Günter Riegler, kaufmännischer Geschäftsführer der FH JOANNEUM.

Die Erfolgsgeschichte
Vor zehn Jahren starteten die Bachelor-Studiengänge „Biomedizinische Analytik“, „Ergotherapie“, „Diätologie“, „Hebammen“, „Logopädie“, „Physiotherapie“ und „Radiologietechnologie“ an der FH JOANNEUM. Der Grund: Medizinisch-technische Dienste sollten laut Gesetz nicht mehr in Akademien, sondern an Fachhochschulen angeboten werden. 2006 starteten die ersten Studiengänge – auch an der FH JOANNEUM.

Mit „Massenspektrometrie und molekulare Analytik“ wurde 2014 der erste Master-Studiengang im Bereich der Gesundheitsberufe an der FH JOANNEUM angeboten. Die Studierenden befassen sich berufsbegleitend mit den Grundlagen der Chemie, Zellbiologie und Bioinformatik. Der Master-Lehrgang „Angewandte Ernährungsmedizin – Applied Nutrition Medicine“, den die FH JOANNEUM und die Medizinische Universität Graz gemeinsam anbieten, ergänzt das Angebot.

„Gesundheits- und Krankenpflege“ bringt seit Herbst 2016 auch die Pflegeausbildung auf Bachelor-Niveau. Die ersten 37 Studierenden begannen Ende September ihr Studium. Zukünftig soll der Studiengang weiter ausgebaut werden: sowohl hinsichtlich der Anzahl der Studienplätze als auch im Bereich Forschung und Entwicklung.

Die Highlights
Von der Lehre über die Forschung bis hin zur Weiterbildung – das Department für Gesundheitsstudien ist in allen Bereichen aktiv. Schon in der Lehre lernen die Studierenden den Ansatz des Problem Based Learnings kennen. So sollen sie auch im späteren Beruf gemeinsam mit der Patientin beziehungsweise dem Patienten die gesundheitlichen Probleme lösen und daraus lernen.

Wie sich Therapien in Österreich von anderen Ländern unterscheiden, erfahren Studierende im Auslandssemester. Bei der Speech Language Therapy Summer School tauschen sich etwa angehende Logopädinnen und Logopäden aus. Auch E-Learning-Lehrveranstaltungen an der FH JOANNEUM stärken die internationale Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen. Online Lernplattformen werden auch während Praktika als Feedbackmöglichkeit und Vernetzungstool genutzt.

„Neben der praktischen Berufsausbildung steht am Department für Gesundheitsstudien auch das wissenschaftliche Arbeiten im Fokus. Der Wissenstransfer zwischen Theorie und Praxis ist durch Praktika und Projekte optimal gestaltet“, erläutert Rektor Karl Peter Pfeiffer. Im Rahmen des EU-Projekts PALANTE wurde an der FH JOANNEUM etwa ein eRöntgenpass entwickelt – in Zusammenarbeit mehrerer Studiengänge.

In der Forschung ist das Health Perception Lab – ein Labor zur Sensorikforschung – sehr aktiv. Neben den aktuellen Schwerpunkten Adipositasprävention und Ernährung im Alter befassen sich die Expertinnen und Experten in Zukunft auch vermehrt mit den Themen Produktentwicklung und Evaluierung. Dabei wird beispielsweise die Methode des Food Pairing, bei dem das Kombinieren von Schlüsselaromen im Mittelpunkt steht, eingesetzt.

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Am 18. November 2016 feierten die Verantwortlichen das zehnjährige Bestehen des Departments für Gesundheitsstudien an der FH JOANNEUM. (© FH JOANNEUM / Klaus Morgenstern)

Helmut Ritschl (Studiengangsleiter „Radiologietechnologie“), Marlies Wallner (Forschende des Health Perception Lab), Barbara Fischer (Lehrende am Studiengang „Hebammen“), Eva Mircic (Studiengangsleiterin „Gesundheits- und Krankenpflege“), Elisabeth Pail (Studiengangsleiterin „Diätologie“), Jennifer Kuhlen (Studiengangsleiterin „Biomedizinische Analytik“), Moenie van der Kleyn (Studiengangsleiterin „Hebammen“), Monica Christova (Forschende am Studiengang „Physiotherapie“), Beate Salchinger (Departmentsleiterin „Physiotherapie“), Rektor der FH JOANNEUM Karl Peter Pfeiffer, Ludmilla Gasser (stellvertretende Leiterin der Abteilung für Allgemeine Rechtsangelegenheiten und Gesundheitsberufe im Bundesministerium für Gesundheit und Frauen), Gabriele Schwarze (Studiengangsleiterin „Ergotherapie“), Ulla Beushausen (Professorin an der HAWK Hochschule Hildesheim / Holzminden / Göttingen), Barbara Bäck (MTD-Beauftragte der KAGes), Birgit Strimitzer-Riedler (Leiterin der Abteilung Gesundheit, Pflege und Wissenschaft des Landes Steiermark), Michaela Brunner (Absolventin von „Logopädie“), Angelika Rother (Studiengangsleiterin „Logopädie“) und Heinz M. Fischer (Moderator und Studiengangsleiter „Journalismus und Public Relations (PR)“) (v.l.n.r.). (© FH JOANNEUM / Klaus Morgenstern)